Die Bands sind in der Regel mit Rhythmusgruppe und vier Bläsern/Melodieinstrumenten/Gesang besetzt. Ziel ist es, die Band als musikalische Einheit »zum Klingen« zu bringen. Das Programm der Bands wird halbjährlich von den Teilnehmern in Absprache mit den Dozenten festgelegt. Die Teilnehmer bringen Programmvorschläge in Form von Standardthemen oder eigenem Material ein.
Die Jazzband »Early Birds« richtet sich an alle, die den Morgen kreativ nutzen möchten, um gemeinsam Musik zu machen. Dabei steht der klassische Jazz im Vordergrund – es darf also improvisiert werden! Notenkenntnisse werden bei maßgeschneiderten Arrangements aufgefrischt und vertieft. Unter kompetenter Leitung können Routiniers ihre Erfahrung ausspielen, Newcomer werden behutsam in die Welt des Jazz eingeführt.
»Changing Colours« entwickelte sich aus den »Absolute Beginners 2«. Mittlerweile haben die Bandmitglieder einiges an Erfahrung im Zusammenspiel und in der Improvisation hinzugewonnen. Angelika Niescier arrangiert für die Band gängige Jazz-Standards und leitet die »Changing Colours« mit viel Fingerspitzengefühl an. Die Gruppe will in erster Linie Freude an der Musik haben und ihre Improvisationsmöglichkeiten und das Zusammenspiel vertiefen.
Im weitesten Sinne Jazz (von Mainstream bis Modern) – das Programm bestimmen die Bandmitglieder gemeinsam zu Beginn des Trimesters. Willkommen sind ambitionierte Hobbymusiker mit ca. 2 – 3 Jahren Spielpraxis, Notenkenntnis und Jazzerfahrung.
Die Rockband spielt Stücke der Red Hot Chili Peppers über »bluesiges« bis hin zu aktuellen Songs (z.B. Jon Mellencamp, Bryan Adams und Patti Smith). Die Teilnehmer sind ambitionierte Hobbymusiker. Nach Absprache können (je nach Instrument) auch Anfänger einsteigen. Akkordsymbole sollten jedoch bekannt sein. Die Band hat ein Repertoire erarbeitet, mit dem sie auch außerhalb unserer Sommer- und Winterfestivals auftritt.
Jazzcombo mit Funk- und Fusionausflügen. Neue Bandmitglieder sollten gute musikalische und instrumentale Fähigkeiten mitbringen. Kenntnisse von Noten, Akkordsymbolen und etwas Harmonielehre sind hilfreich. Gelegentlich tritt die Band öffentlich auf.
Diese Combo richtet sich an Instrumentalisten, die im Zusammenspiel mit anderen Musikern leicht fortgeschritten sind. Schwerpunkt des Kurses istdie Beschäftigung mit den Grundformen des Jazz in praktischer und theoretischer Form und das Spieleneinfacher Jazzstandards.
Diese Band gründete sich aus einem unserer »Absolute Beginners« Workshops heraus und überraschte mit ihrem Auftritt nach nur einem halben Jahr gemeinsamen Probens die Besucher unseres Sommerfestivals 2008. Von daher kann man die Band wohl als »sehr-ambitionierte-nicht-mehr-ganz-Einsteiger« Combo titulieren, deren Repertoire sich an groovenden Pop- und Jazzstandards orientiert.
Niki Tsatziki and The Döner Horns erforschen nun schon fast zwei Jahrzehnte die unendlichen Weiten destonalen Universums. Dabei wollten schon von jeher musiksprachliche Welten im instrumentalen Dialog zusammengebracht werden, da jedes Mitglied sehr eigene musikalische Vorstellungen und Vorlieben mitbringt, aus denen jedes neue Programmgebaut wurde. Da dies nie selbstverständlich wurde und die Band im Laufe der Jahre immer wieder neue Anregungen durch neue Mitglieder erfährt, bleibt die musikalische Arbeit immer ein Abenteuer.
Diese Jazzcombo ist stilistisch offen und spielt auch selbstentwickelte Stücke. Viele der Bandmitglieder sind musikpädagogisch tätig. Gute Instrumentalkenntnisse, Noten- und Akkordsymbolkenntnisse sowie Grundkenntnisse in Harmonielehre sind erwünscht. Ab und zu tritt die Band in Kneipen auf.
Seit mehr als zwei Jahren bewegt sich die Band nun auf weltmusikalischen Pfaden und erforscht spielerisch die vielen weißen Flecken der eigenen musikalischen Landkarte. Auf der musikalischen Reise durch ungewohnte Melodien, ungerade Taktarten und andersartige Musizierweisen sind interessierte Sänger und Musiker aller Instrumente herzlich willkommen.
Als »Königin« unter den Bands nimmt die Big Band in der Jazzgeschichte eine zentrale Stellung ein. Die große Besetzung ermöglicht den Komponisten und Arrangeuren, die Stilmittel der jeweiligen Epoche differenziert und in orchestraler Klangentfaltung auszuloten. Die Big Band der Offenen Jazz Haus Schule schöpft ihr Repertoire aus einem reichen Fundus an Arrangements, die – abgesehen von traditionellen Stücken – mit Kompositionen von z.B. Bob Mintzer, Kenny Wheeler oder Peter Herbolzheimer vor allem den aktuellen Big Band Sound abdecken.
Im Vordergrund steht das Spielen von Standards aus den Stilistiken der Populären Musik wie z.B. Jazz, Swing, Latin, Funk, etc. Ausgehend vom traditionellen, kontrapunktischen Spiel werden die Grundlagen des Satzspielens von ausgeschriebenen Arrangements bis hin zur freien Improvisation vermittelt. Weitere Inhalte des Kurses sind u.a. die Einführung in unterschiedliche Improvisationstechniken sowie das Erlernen der Fähigkeit zum interaktiven Spiel. Interessenten sollten über ein bis zwei Jahre Spielpraxis und grundlegende Notenkenntnisse verfügen.
Das mittlerweile gut eingespielte Ensemble trat gemeinsam mit dem »Francois de Ribaupierre Trio« im Rahmen der »Torburgkonzerte 2009« auf. Hier entstand ein Konzertmitschnitt, der auszugsweise unter www.francoisde-ribaupierre.de nachzuhören ist.
Die Band bewegt sich kammermusikalisch zwischen Modern Jazz und freier Improvisation. Geeignet für Musiker mit Grundkenntnissen im Notenlesen und im Spielen über Akkorde.
Die Band spielt jazzorientierte Musik, wobei die Stücke von den Bandmitgliedern gemeinsam mit dem Dozenten ausgewählt werden. Blechbläser sind herzlich willkommen! Das Angebot richtet sich an Spieler, die etwas Vorerfahrung haben, mit ihrem Instrument wieder einsteigen wollen, gerne in einer Band proben und sich weiterentwickeln möchten. Notenkenntnisse sind erwünscht. Improvisationserfahrung wird nicht unbedingt vorausgesetzt.
Das Saxophon Ensemble in der Südstadt bietet interessierten und motivierten Saxophonisten die Gelegenheit zu erleben und zu erlernen, was es bedeutet ohne »Rhythmusgruppe« auszukommen und stattdessen selbstverantwortlich für Melodie, Harmonie und Groove zu sein... Sax Pur!
Stilistische Schwerpunkte der Gruppe sind Jazz, Pop und Fusion und nach Absprache auch andere Stilrichtungen. Gelegentlich tritt »Schizz 4 Fizz« bei privaten Feiern oder in Kneipen auf. Notenkenntnisse sind hilfreich. Blechbläser sind herzlich willkommen.
Schon im Frühjahr 2009, als die späteren Bandmitglieder beim Workshop »Absolute Beginners« zum ersten Mal aufeinander trafen, lag es in der Luft: Diese Truppe passt zusammen! So kam es, dass aus dem Workshop eine Band hervorging – und zwar unter der einfühlsamen Leitung von Roger Hanschel. Dieser arrangiert u.a. Jazzstandards eigens für die Band und führt die Mitglieder an die Möglichkeiten der Improvisation heran.
Für die Band steht dabei fest: Luft nach oben gibt es immer und der Spaß an der Musik steht im Vordergrund.
Wie auch schon bei den »Frühaufstehern« am Montag (Early Birds) stehtbei der Band der klassische Jazz im Mittelpunkt.
Der Kurs wendet sich besonders an die»alten Hasen«, die ihre »gestern« wie »heute« erlernten Fähigkeiten am Instrument reaktivieren und intensivieren wollen. Doch auch jüngere Semester und ambitionierte Anfänger werdenin der Band ihren Platz finden.
Eine Band für ambitionierte »Freizeitmusiker«, die Modern Jazz (Bebop – Free) spielen – auch zur Studienvorbereitung geeignet. Gelegentlich tritt die Band öffentlich auf.
Als Reaktion auf den Bebop mit seinen schnellen Tempi und dichten Changes entstand mit dem Rhythm & Blues eine Musik, die über den Kopf direkt den Bauch und die Beine der Zuhörer erreicht. Das Repertoire reicht von Klassikern (Etta James, Aretha Franklin) über The Commitments und ZZ Top bis zu aktuellen Vertretern (u. a. Marcia Ball), aber auch Anleihen bei verwandten Stilrichtungen (Soul und Funk) erweitern das Repertoire. Neben den regelmäßigen Auftritten beim Sommer- und Winterfestival (Eigelstein und Stadtgarten), spielt die Gruppe auch bei Sessions und lokalen Events.
Das Repertoire reicht von Soulklassikern über 70-er Jahre Disconummern bis hin zu Gospels. Die Band hat ein hohes, semiprofessionelles Niveau. Soulful Pack tritt regelmäßig bei Straßenfesten, Hochzeiten, Geburtstagsfeiern und ähnlichen Gelegenheiten auf. Interessenten sollten über Noten- und Akkordsymbolkenntnisse verfügen, Sängerinnen sowohl im Chor-, als auch im Leadgesang erfahren sein. Das Programm wird ständig erweitert.